Der Ruf der Reich-Gruppe, z.B. festzustellen auf einschlägigen Internetforen wie wallstreet-online, ist verheerend. Dementsprechend sackte nach Bekanntwerden des Einstiegs der Reich-Gruppe bei der BiB AG der Aktienkurs, immerhin bei einem NAV pro Aktie von über 4 EUR (!), kurzfristig auf bis zu 1,50 EUR ab. Nachdem sich eine Opposition formierte, konnte sich der Aktienkurs wieder etwas erholen, liegt jedoch (Stand 11.8.2014) weiterhin deutlich unterhalb des NAV.

Anderen Unternehmen, die von der Reich-Gruppe übernommen wurden, erging es ähnlich schlecht. Ob Kremlin AG, GSC Portfolio AG (inzwischen AGS Portfolio) oder Konsortium AG, ihnen allen ist ein massiver Wertverlust gemein. Die Aktien der AGS Portfolio AG sind inzwischen nicht einmal mehr an der Börse gelistet.

Da man bei einer Internetsuche nach "Reich-Firmen" und "Heidenheim" direkt auf einen Artikel aus dem Jahr 2007 stösst, in dem u.a. von Betrugsvorwürfen und Verdacht auf Kurs- und Marktmanipulation sowie auf die Bildung einer kriminellen Vereinigung die Rede ist, wurde auch auf der a.o. HV am 22.7. danach gefragt. Neben Herrn Reich jun., dem Vorstand von VCI, gehörten auch der Vorstand der BiB AG, Herr Engels, sowie das AR-Mitglied der BiB-AG Herr Reich sen. zum Kreis der 12 Personen, gegen die die Staatsanwaltschaft Stuttgart damals ermittelte. Herr Engels erklärte, dass die Ermittlungen damals eingestellt wurden. Ob die Ermittlungen nach § 170 Abs. 2 StPO mangels hinreichenden Tatverdachts oder nach § 153 StPO (Absehen von der Verfolgung bei Geringfügigkeit), § 153a StPO (Absehen von der Verfolgung unter Auflagen und Weisungen) oder aus anderen Gründen eingestellt wurden, konnte oder mochte Herr Engels auch auf gezieltes Nachfrages hin nicht beantworten.